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Burg von Borsh: Wanderung zur Kalaja e Borshit

Die Burg von Borsh, auch Burg von Sopot, thront auf dem Felsen über dem alten Dorf. Ihre lange Geschichte, der Weg hinauf und was du mitnehmen solltest.

Mauern und Moschee der Burg von Borsh vor den Bergen
Auf dieser Seite
  1. Viel Geschichte auf einem Hügel
  2. Die Wanderung hinauf
  3. Der Blick von oben
  4. Ein ganzer Vormittag

Von fast überall in Borsh siehst du sie: einen Kalkfelsen über dem alten Dorf, oben mit Mauern. Das ist die Kalaja e Borshit, die Burg von Borsh, nach ihrem Hügel auch Kalaja e Sopotit genannt. Sie ist die Sehenswürdigkeit, die am nächsten an unserem Haus liegt, und von oben siehst du die ganze Bucht.

Viel Geschichte auf einem Hügel

Der Hügel wird seit sehr langer Zeit genutzt. Nach dem, was auf Wikipedia zur Geschichte zusammengetragen ist:

  • Die ältesten Funde stammen aus der späten Bronzezeit. In der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts v. Chr. entstand hier eine kleine Bergstadt.
  • Die Mauern folgen dem Verlauf der antiken Akropolis und wurden mehrmals erneuert, von der frühbyzantinischen Zeit bis ins späte Mittelalter.
  • In mittelalterlichen Quellen heißt die Burg Sopotos. Sie wechselte immer wieder den Besitzer: das Despotat Epirus, die Anjou, Venedig und die Osmanen. 1481 eroberten albanische Truppen unter Gjon Kastrioti II., dem Sohn Skanderbegs, sie für einige Jahre.
  • Ihr letzter Herr war Ali Pascha von Tepelena, der die Festung auch erneuern ließ.

Innerhalb der Mauern stehen die Ruinen der Hajji-Bendo-Moschee aus dem 17. Jahrhundert, des einzigen Gebäudes, das noch steht, dazu Reste weiterer Bauten und Zisternen.

Die Wanderung hinauf

Der übliche Weg beginnt im alten Dorf und führt durch die Olivenhaine nach oben. Vom alten Dorf aus brauchst du bei ruhigem Tempo etwa eine halbe Stunde. Von den Wohnungen am Strand musst du erst ins alte Dorf hinauf, frag uns vor Ort nach dem besten Weg.

  • Schuhe: Zieh feste Schuhe an, keine Strandsandalen. Weg und Boden in der Burg sind steinig und uneben.
  • Tageszeit: Im Sommer früh morgens oder am späten Nachmittag gehen, der Hang heizt sich schnell auf.
  • Mitnehmen: Wasser, Hut und Sonnenschutz. Unterwegs kannst du dir nichts kaufen, rechne jedenfalls nicht damit.
  • Vorsicht: Das sind Ruinen, kein gepflegtes Museum. Halte Abstand zu Mauerkanten und Kinder nah bei dir.

Der Blick von oben

Die Belohnung ist die Aussicht: unter dir die Olivenhaine von Borsh, der lange Bogen des Strandes und dahinter das offene Meer.

Ein ganzer Vormittag

Verbinde die Burg mit einem langsamen Gang durch das alte Dorf und geh danach schwimmen. Tipps für den Nachmittag stehen in unserem Guide zum Strand von Borsh, weitere Ideen für den nächsten Tag bei den Sehenswürdigkeiten rund um Borsh.

Die Burg liegt nah an unserem Haus und ist damit ein einfacher erster Ausflug für alle, die bei uns wohnen.

Quellen

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